Der Arbeitskreis wurde im Jahr 1957 von Prof. Werner Conze gegründet und
besteht in seiner jetzigen Form seit 1963. Der Verein verfolgt eine interdisziplinäre Zielsetzung.
Er verbindet Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vor allem mit Kultur-, Religions-,
Rechts- und Verfassungsgeschichte sowie mit Soziologie und Volkskunde. Die Tagungen
bilden das zentrale Forum für kontinuierlichen Erfahrungsaustausch und organisatorische
Integration der Sozialhistoriker im deutschsprachigen Bereich.
Renommierte Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen beteiligen
sich regelmäßig an den Veranstaltungen und Projekten. Die große Zahl
von Publikationen findet über die Fachwissenschaften hinaus
erhebliche Resonanz. Einige Projekte des Arbeitskreises
sind von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als Schwerpunktprogramme
übernommen worden.
Weitere Informationen finden Sie im SBR-Heft 23
Ulrich Engelhardt: Konzepte der "Sozialgeschichte" im Arbeitskreis für moderne Sozialgeschichte. Ein Rückblick.
Regelmäßiger Tagungsort der Frühjahrs- und Herbsttagungen ist das Institut für soziale Bewegungen in Bochum.